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Kundenfragen
Allgemein
Glossar
Solange die Sonne am Himmel steht, wird die Anlage Strom produzieren. Wie hoch die Leistung ist, hängt von der Technologie der Zellen und der Wolkendichte ab. Die Anlage kann bei starker Bewölkung bis zu 25% der Gesamtleistung erreichen. Aus diesem Grund verbauen wir ausschließlich Fotozellen, die auch bei diffusem Licht Strom erzeugen.
Grundsätzlich ist beides möglich. Die Wahl des Platzes ist jedoch von mehreren Faktoren abhängig und muss vor Ort analysiert werden. Grundsätzlich ist die Montage auf Flachdächern (z. B. Garage) eine gängigere Methode für Privatanlagen, da Verschattungen besser minimiert werden können, ein geringerer Verkablungsaufwand entsteht und aufwändige Grundarbeiten verhindert werden. Auch die Grundstücksfläche bleibt dann frei.
Wo die Anlage verbaut wird, hängt zusätzlich von den lokalen Bauvorschriften ab. Auch das muss bei der Platzwahl berücksichtigt werden.
Bei der Lebensdauer einer Photovoltaikanlage muss auf einzelne Module verwiesen werden.
Unsere Paneele haben eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren bei linearem Leistungsverlust, wodurch sie über die gesamte Betriebsdauer effektive Leistung erzielen.
Sobald die Anlage tagsüber mehr Strom produziert als im Haushalt verbraucht wird, beginnt der Speicher zu laden. Die Ladezeit hängt dabei von der Kapazität des Speichers und der verfügbaren Leistung ab.
Die Größe deines Speichers lässt sich am effektivsten aus Ihrem Stromverbrauchsprofil ableiten.
Geht man davon aus, dass ein Jahresverbrauch von 6000kWh vorliegt, wäre ein Speicher von knapp 10kWh zu wählen. Die Größe des Speichers variiert jedoch in Abhängigkeit zur Verbrauchszeit.
Zudem kann in der Theorie die Speicherkapazität aus der Gesamtleistung der Anlage abgeleitet werden. Hierbei gilt die Faustformel: 1kWh Speicherkapazität pro 1kW Anlagenleistung.
Ein Speicher, der eine Kapazität von 10kWh aufweist, kann 10 Stunden lang 1kW Leistung erbringen. Speicher weisen im Durchschnitt eine Lebensdauer von 15 Jahren auf.
Wann sich eine Anlage amortisiert ist abhängig von den Anschaffungskosten, der Anlagenversicherung, der Wartungskosten, dem Strompreis und vielen weiteren Faktoren. Innerhalb der Region Berlin-Brandenburg spricht man von etwa 8-12 Jahren. Weiterhin können Förderungen einen großen Teil der Kosten abdecken.
Durchschnittlich lassen sich mit einer PV-Anlage, bei einem jährlichen Verbrauch von etwa 5000kWh, 600€ sparen. Die Ersparnisse hängen jedoch auch von den Anschaffungs- und Nebenkosten ab.
Bevor Montagearbeiten beginnen können, muss die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Innerhalb von 3 Werktagen nach Vertragsabschluss wird ein Antrag gestellt. Die Genehmigung kann bis zu 3 Monate dauern. Wir montieren die Anlage innerhalb von 2 bis 4 Wochen, je nach Größe. Für die Inbetriebnahme und Registrierung wird eine Zeit von etwa 2 Wochen benötigt. In der Regel dauert die Fertigstellung einer Anlage 4 bis 6 Monate.
Die Verpflichtung zur Registrierung der Anlage entfällt nur, wenn diese nicht an das allgemeine Versorgungsnetz angeschlossen ist. Dies trifft jedoch lediglich auf sogenannte Inselanlagen zu, also wenn das System den gesamten Strombedarf des Hauses abdeckt. Für gewöhnlich tritt eine solche Situation allerdings nur dann ein, wenn sich der Anschluss an das allgemeine Stromnetz als unverhältnismäßig teuer oder aufwendig erweist.
Eine vereinfachte Anmeldung der PV-Anlage ist für Balkonkraftwerke bis zu 600Wp möglich. Inselbetriebende Anlagen sind ohne Anmeldung möglich, jedoch ist dies ein seltener Fall. Ein Inselbetrieb findet Anwendung bei Objekten ohne Zugang zum Hauptnetz und ist meist mit hohen Kosten verbunden.
In erster Linie ist die Verfügbarkeit einer freien Fläche dafür entscheidend, ob eine Anlage überhaupt in Frage kommt. Neben der Fläche sind auch die Ausrichtung des Daches, der Aufwand der Montage, die Verschattung, die Neigung des Daches und viele weitere Eigenschaften ausschlaggebend für ihre endgültige Leistungsfähigkeit.
Seit dem Jahr 2021 können private Haushalte Anlagen mit bis zu 30kWh sorglos betreiben. Hierbei sind im Jahre 2021 die Einkommensteuer auf die Einkünfte aus der PV-Anlage weggefallen. Zusätzlich gibt es in dem Leistungsbereich keine EEG Umlagen und auch Einträge in der Einkommensteuererklärung sind nicht mehr verpflichtend.
Nicht nur die Tatsache, dass man selbst produzierten Strom verbraucht, spricht für eine PV-Anlage. Der produzierte Strom ist zudem umgerechnet etwa 60% günstiger als Strom aus dem Netz.
Die Autarkie ist ein anhaltend wachsendes Thema im Bereich der Solarenergie. Bei einer vollständigen Autarkie spricht man von absoluter Unabhängigkeit vom Stromnetz. Normalerweise erreichen handelsübliche PV-Anlagen etwa 60%-70% Autarkie. Ein sich verbreitender Trend ist es, die 100% Marke zu knacken. Hierbei werden Anlagen so zusammen gestellt, dass auch im Winter oder bei schlechteren Wetterbedingungen der gesamte Eigenverbrauch von eigens produziertem Strom gedeckt ist.
Üblich ist das eher im Hobbybereich, da der Vergütungspreis bei Überproduktion an leistungsstarken Tagen oft zu gering ist. Der Autarkiewert kann sich durch bewussten Stromverbrauch und durch eine Anpassung der Verbrauchszeiten deutlich erhöhen.
Bei einem Stromausfall schalten sich die meisten Anlagen automatisch ab. Dies geschieht, unter anderem, als Sicherheitsmaßnahme für die Instandsetzer des Netzes. Es gibt Anlagen, bei denen eine Notstromfunktion eine weitere Stromproduktion ermöglicht. Oft lohnt sich die Anschaffung eines solchen Systems nicht, da es in Deutschland nur geringfügig zu Stromausfällen kommt.
Wir verwenden für unsere PV-Anlagen ausschließlich Perc und HJT Technologien, da diese einen hohen Wirkungsgrad aufweisen und den aktuellsten Stand der Technik repräsentieren.
• Perc: Passivated Emitter and Rear Cell
Diese Anlage kennzeichnet sich durch Stärke in der Aufnahme von infrarotem Licht, wodurch Sie morgens und abends verhältnismäßig leistungsfähig ist. Der Wirkungsgrad der Anlage liegt hierbei bei bis zu 24%.
• HJT: Hetero Junction Technologien
Diese Anlage weist neben infrarotem Licht auch Stärken im diffusem Licht auf und erreicht einen Wirkungsgrad von 26%.
Da Berlin einen hohen Anteil von etwa 57% an diffuser Strahlung aufweist, ist die HJT Technologie in dieser Region sehr gefragt.
Bei dem Leistungsverlust spricht man von einer Degradation. Hierbei verliert die Anlage im Normalfall etwa 0,5% ihrer Gesamtleistung über ein Jahr. Somit verliert eine Anlage nach 10 Jahren rund 5% ihrer Leistung. Jeder unserer Hersteller garantiert einen stark begrenzten Leistungsverlust innerhalb der ersten 20-25 Jahre. Dadurch wird eine längstmögliche Leistungsfähigkeit deiner Anlage gewährleistet.
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